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Viele motivierte Spürnasen

Infotag der Rettungshundestaffel lockt zahlreiche interessierte Besucher auf den Übungsplatz

„Eine Person wird vermisst“ lautet das Stichwort, wenn die Rettungshundestaffel zum Einsatz kommt.

 

 

Hierbei geht es hauptsächlich um vermisste Menschen die aufgrund von Demenz, Krankheiten oder Orientierungslosigkeit nicht mehr nach Haus zurückkommen. Auch werden unter Schock stehende Unfallopfer, abgängige Kinder oder suizidgefährdete Personen von unseren Rettungshunden gesucht.

Trotz hochmoderner technischer Hilfsmittel ist die Spürnase eines Hundes immer noch unübertroffen bei der Suche nach vermissten Personen. Die Mitglieder unserer Rettungshundestaffeln trainieren regelmäßig mit ihren vierbeinigen Freunden die Mantrailer- und Flächensuche. Die Arbeit stellt sowohl an Herrchen/Frauchen als auch an den Hund hohe Ansprüche. Beide müssen ein perfektes Team bilden, um bei ihrer schwierigen und auch oft gefährlichen Arbeit keine Fehler zu machen. Körperliche Fitness und viel Engagement ist ein absolutes Muss.

In der Hoffnung auf Nachwuchs veranstaltete die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes aus Brandenburg an der Havel am 08. Oktober 2017 einen Schnuppertag auf ihrem Übungsgelände am Elisabethhof 6d für interessierte Hundebesitzer.

Bei diesem Infotag konnten die Hundehalter erfahren, wie die Ausbildung zum Rettungshundeführer abläuft und was Hund und Herrchen/Frauchen dafür mitbringen müssen, um einmal Menschenleben retten zu können.

"Viele Besucher waren überrascht, wie zeitaufwendig die Ausbildung sowohl für Hundeführer als auch für den Hund ist und sie auf Sanitätsdiensten genauso zu finden sind, wie bei der Sucharbeit mit ihren Hunden", berichtet der Leiter der Rettungshundestaffel Andreas Jugel.

Im Rahmen einiger Übungsstationen, wie über verschiedene Untergründe laufen, durch einen Tunnel rennen und ihren Spieltrieb zeigen, konnte die Staffel einen kleinen Eindruck über die Eignung des Hundes für die Rettungshundearbeit gewinnen.

Die Interessierten haben nun in den nächsten Wochen die Gelegenheit am Training der Rettungshundestaffel teilzunehmen. Dabei können sich sowohl die Interessenten als auch die Ausbilder klar darüber werden, ob die Ausbildung für sie in Frage käme.

"Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns sehr über die vielen Besucher und deren hohe Motivationsbereitschaft für die Rettungshundearbeit gefreut. Es war ein rundum gelungener Tag und wir hoffen einige Nachwuchsteams langfristig für uns gewinnen zu können", sagt die Ausbilderin im Bereich der Flächensuche Stefanie Schultheis.

 

 

8. Oktober 2017 16:26 Uhr. Alter: 65 Tage