Motorrettungsbootsführer beginnen Ausbildung

Um im Wasserrettungsdienst und im Katastrophenschutz als Bootsführer eingesetzt werden zu können, müssen die Mitglieder der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes eine komplexe Ausbildung zum Bootsführer absolvieren.

Ende Januar startete die Landesausbildung für Motorrettungsbootsführer. Der DRK Kreisverband Brandenburg an der Havel entsendete, neben seinen zwei Landesausbildern, 6 Anwärter, die sich in diesem Jahr den theoretischen und praktischen Herausforderungen des Lehrgangs stellen.
Einer der Wasserwachtmitglieder hat bereits einen Sportbootführerschein und bildet sich zum Motorrettungsbootsführer fort. Mit insgesamt 7 Teilnehmern ist Brandenburg stärkster Kreisverband im Lehrgang von 28 Teilnehmern.

So erwarteten die Anwärter am ersten Tag Themen wie die Verkehrskunde, Vorschriften, die Lichterführung, Tag- und Nachtsignale sowie Regeln des Naturschutzes und ein Einblick in die Wetterkunde.

„Um an diesem Lehrgang teilzunehmen, musste ich zuvor bereits eine Sanitätsausbildung, einen Rettungsschwimmerkurs und eine Bootsmannausbildung absolvieren. Nach langem Warten ging es jetzt Ende Januar los mit dem Führerschein. Es wird sehr viel theoretisch vermittelt und man muss stets bei der Sache sein, aber man weiß ja wofür man es macht“, beschreibt Steven Grabow, Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes den Ablauf.

Voraussichtlich Mitte des Jahres, zum Beginn der heißen Tage, werden sich die Kameraden Motorrettungsbootsführer nennen dürfen und die Wasserwacht tatkräftig unterstützen.

„Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in Brandenburg sichert Gewässer in Brandenburg an der Havel und im Landkreis Potsdam-Mittelmark ab. „Dabei begleiten wir Veranstaltungen am, auf, im und unter Wasser. Dafür sowie für unseren Wasserrettungszug stehen uns insgesamt vier Motorrettungsboote über die Fläche verteilt zur Verfügung.“, erklärt Leiter der Wasserwacht Florian Bialloblotzki.

Stets nach dem Motto: Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit.