Hundebellen kann Leben retten

Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Brandenburg an der Havel trainiert in der Fighting City Berlin

Sowohl für Hund als auch für Mensch ist das regelmäßige Trainieren wichtig, um im Ernstfall orientierungslose oder suizidgefährdete Personen zu finden. Im realen Einsatz arbeiten häufig mehrere Staffeln zusammen und um auch hier den reibungslosen Ablauf zu trainieren, trafen sich Anfang Februar die JUH Berlin, die RHOT Feuerwehr Ludwigsfelde und die Rettungshundestaffel Brandenburg an der Havel zu einem gemeinsamen Training auf dem Übungsgelände der Polizei in Berlin.

In der unbewohnten Stadt gibt es eine Autobahnbrücke, eine Tankstelle, viel Wald und viele Häuser zwischen denen auch ein Supermarkt ist. So sind sowohl die Mantrailer, die einen menschlichen Geruch aufnehmen und nach diesem suchen als auch die Flächenhunde, die große Gebiete flächendeckend absuchen und die gefundenen Personen durch Verbellen anzeigen, auf ihre Kosten gekommen.

Hundestaffel 3

Für jeden Hund, ob Anfänger oder bereits geprüft wurde ein kleines Szenario vorbereitet und dann hieß es für den Hund „Such und Hilf“. Die Ausbilder schauten mit geschulten Auge auf ihre Schützlinge und gaben dem ein oder anderen noch kleine Hilfestellungen. Im Anschluss erfolgte ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch.

„Die gemeinsamen Trainings bringen Routine und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Training.“, freut sich Staffelleiter Andreas Jugel.