Kinder lernen richtig Schnorcheln bei der Wasserwacht

Am letzten Januarwochenende nahmen 18 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahre an einem Schnorchelschwimmlehrgang der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes teil.

Im Lehrgang wurden das Sehen und Hören unter Wasser und die Reaktionen des Körpers auf Wassertemperatur und Wasserdruck gemeinsam erarbeitet. Weitere Hauptthemen des Lehrganges waren die Pendel- und Überatmung. Den Kindern wurden vereinfacht Risiken, wie die Verlängerung oder Erweiterung des Schnorchelrohrs erklärt. So wussten am Ende alle Teilnehmer, dass der Schwimmer keine frische Luft in den Schnorchel einatmet, sondern seine Ausatemluft beim Atmen lediglich hin und her bewegt. Diese Pendelatmung führt zur Bewusstlosigkeit des Schnorchelschwimmers, welcher dann zu ertrinken droht. Die Überatmung beschreibt dagegen das mehrfache tiefe Einatmen vor dem Tauchen, welches zum Schwimmbad-Blackout führen kann.

Alle Teilnehmer bestanden erfolgreich den theoretischen Ausbildungsteil.

Der praktische Ausbildungsteil für das Deutsche Schnorchelschwimmabzeichen wird seit Januar im Marienbad in den Trainingsstunden der Wasserwacht durchgeführt. Dabei lernen die Teilnehmer das Ab und Austauchen mit der ABC-Ausrüstung, das Freiblasen der wassergefüllten Tauchmaske, das Ausführen des Druckausgleiches und das Retten eines verletzten Schnorchelschwimmers.

In Zukunft sind weitere Schnorchelschwimmkurse für Teilnehmer ab dem vollendeten achten Lebensjahr geplant. Interessierte Jugendliche, Vereine und Schulklassen können sich unter wasserwacht@drk-brandenburg-havel.de melden.

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