Wasserwacht beginnt Strandsäuberungen

Jedes Jahr tauchen die ehrenamtlichen Taucher der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes die Badestrände der Havelstadt ab. In der Regel noch bevor die Temperaturen die ersten Badenden anlocken. Die Lockerungen der Eindämmungsverordnungen ließen nun, fast zwei Monate später, den Einsatz unter Beachtung eines Hygieneplans zu, sodass der erste Strand abgetaucht werden konnte: Das Wendseeufer.

So mussten die Einsatzkräfte bei der Anreise in den Fahrzeugen Mund-Nasen-Schutz tragen und immer wenn möglich Abstand zueinander halten. Zudem erfolgte vor dem Einsatz eine gesonderte Unterweisung in die Besonderheiten des Hygieneplans.

Am vergangenen Samstag wurden der Hauptstrand und die etwas abseits liegende Badestelle bis 50 m vom Ufer abgetaucht. Die maximale Tauchtiefe betrug 2,5 m. Der Untergrund des Wendseeufers ist zum Teil sehr stark und fast flächendeckend von Muscheln belegt. Am Hauptstrand beginnt bei ca. 40 m Uferentfernung eine ca. 30 cm tiefe Schlammschicht. Vom Strand aus links besteht bei ca. 20 m eine Untiefe. Hier sollten Badende besonders Acht geben. Der Untergrund der abseits liegenden Badestelle ist bis auf ca. 20 m Uferentfernung schlammig. Die Schlammschicht beträgt ca. 15 cm und die Tiefe bei 50 m Entfernung etwa 2,0 m. Mit Vor- und Nachbereitung dauerte der Einsatz 7 Stunden. Für alle zwölf ehrenamtlichen Helfer entstanden insgesamt 84 Einsatzstunden.

Es wurden gefunden und entsorgt: Glasflaschen, ein Stiefel und diverse Kunststoffabfälle.