Brandenburg entsendet Katastrophenschutzeinheiten in Hochwassergebiete

Brandenburg verstärkt seinen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. Insgesamt verlegen mehr als 300 Einsatzkräfte in den Sammelraum am Nürburgring, um von dort aus in den kommenden Tagen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu unterstützen.

Das Brandenburger Einsatzkontingent besteht aus einer Brandschutzeinheit und zwei Medizinischen Task Force.

Die KatS – Landkreis Potsdam-Mittelmark ist mit 28 Fahrzeugen und 125 Einsatzkräften bereits gestern von Beelitz-Heilstätten aus in das Einsatzgebiet gefahren. Aufgaben im Einsatz werden Menschenrettung und -bergung, Wasserförderung, Stromerzeugung und Beleuchtung sein.

Die Medizinische Task Force 17 (aus dem Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Potsdam-Mittelmark und Mein Brandenburg an der Havel) und die Medizinische Task Force 18 (aus dem Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Dahme-Spreewald und Cottbus) werden am Sonntagmorgen in den Einsatz starten. Beide Einheiten zusammen stellen über 50 Einsatzfahrzeuge und rund 200 Einsatzkräfte. Zu den Aufgaben gehören die Einsatzführung und die Behandlung und der Transport von Patienten. Zur MTF 18 gehören auch die Katastrophenschutz-Einheiten der Johanniter, die die Betreuung und Versorgung der Trupps unter anderem mit einer Feldküche übernimmt.