Erfolgreiche Wasserwachtjugend!

Die letzten Trainingseinheiten des Jugendbereichs vor den Sommerferien wurde intensiv dafür genutzt, am Ende das Rettungsschwimmerabzeichen in bronze oder das Schnorchelschwimmabzeichen in den Händen halten zu können! Am 1. Juli war es dann endlich so weit: die letzten Prüfungen wurden im Freiwasser abgenommen.

Um das Rettungsschwimmabzeichen in bronze zu erlangen, muss man verschiedene, schwimmerische, theoretische und praktische Übungen erfolgreich absolvieren. Diese ganzen Teilbereiche finden ihr Highlight in der Kombi-Übung.

„Dort wird eine schwimmerische Rettung simuliert. Der Rettungsschwimmer sieht, dass eine Person im Wasser in Not ist, schwimmt an die Person ran taucht ab – dies soll das Versinken der Person demonstrieren, die zu rettende Person bekommt Panik und umklammert den Retter von hinten, dieser löst sich mit einem Befreiungsgriff aus der Umklammerung und schleppt die Person in einem Fesselgriff zurück ans Land, um sie dort erstzuversorgen“, erklärt Schwimm- und Rettungsschwimmausbilderin Larissa Lünendonk. Aus diesem Grund werden die angehenden Rettungsschwimmer auch in der Ersten Hilfe geschult. „Gerade die Kombi-Übung ist für die meisten in der Schwimmhalle schon eine Herausforderung, das Ganze im Freiwasser durchzuführen ist schon eine ordentliche Leistung.“ Das gesamte Wasserwacht-Ausbildungsteam ist sehr stolz auf den Nachwuchs. Auch die Schnorchelschwimmer können sehr stolz auf sich sein, da diese Prüfung von allen anwesenden Mitgliedern erfolgreich beendet wurde.

„Das Schnorchelschwimmabzeichen, ebenso wie das DRSA bilden Grundlagenqualifikationen innerhalb der Wasserwacht. Es ist demnach besonders gut, wenn diese schon frühzeitig geübt und regelmäßig wiederholt werden, damit in zukünftigen Einsätzen der Umgang sitzt“, so Larissa Lünendonk weiter. Beim Schnorchelschwimmen wird der Umgang mit der ABC-Ausrüstung (Flossen, Maske, Schnorchel) sowohl in der Theorie als auch in der Praxis geübt.

Gekrönt wurde der Jugendbereich gemeinsam mit dem Kinderbereich an der Wasserrettungsstation in Wusterwitz. Dort fand unser jährliches Sommerfest statt. Trotz des widrigen Wetters gingen viele ins Wasser, hatten Spaß bei einer Knotenstation, intensivierten die Wiederbelebungsmaßnahmen samt AED oder lernten sich einfach besser kennen. Zum Abschluss wurde gemeinsam gegessen und sich darauf geeinigt, dass man das nächste Wiedersehen samt Training gar nicht mehr abwarten kann.

„Ein großes ‚Danke‘ an die vielen Eltern, die extra zum Fest gebacken haben, Nudelsalat zubereiteten oder ihren Kindern etwas für alle mitgegeben haben!“.