DRK Presseinformationen https://www.drk-brandenburg-havel.de de DRK Mon, 30 Jan 2023 18:24:02 +0100 Mon, 30 Jan 2023 18:24:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-28 Wed, 21 Sep 2022 15:36:56 +0200 Hausnotruf rettet Leben /aktuell/presse-service/meldung/hausnotruf-rettet-leben.html Mit dem Hausnotruf des Roten Kreuzes genießen Sie ein Plus an Sicherheit. Mit unseren mobilen Lösungen für aktive Menschen oder der Basisstation für die Häuslichkeit sind sie rundrum abgesichert. news-22 Thu, 02 Sep 2021 16:49:00 +0200 Kita Wasserhüpfer: Neuer Spielplatz für die Krippenkinder /aktuell/presse-service/meldung/kita-wasserhuepfer-neuer-spielplatz-fuer-die-krippenkinder.html Die Kinder und Erzieher der Kita Wasserhüpfer im DRK Kinderdorf freuen sich über ihren neuen Spielplatz

Vor zwei Jahren zogen die ersten Kinder in die neue Kindertagesstätte im Kinderdorf des Deutschen Roten Kreuzes in der Magdeburger Landstaße. Auf den ca. 2000 m² haben rund 180 Kinder vom Krippen- bis zum Hortalter Platz. Der Neubau bietet neben den neuen Kitaräumen, die von großen lichtdurchfluteten Räumen geprägt sind auch viele andere Möglichkeiten, um den Kitaalltag zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Vom Kneippbad über Snoozleräume bis hin zum modernen Sportraum fehlt es den Kindern an nichts.

Auch der Außenbereich bietet viel Platz um dem Bewegungsdrang der Kinder nachgehen zu können oder entspannt kreativ zu sein. Allerdings fehlten noch ein altersgerechter Spielplatz sowie ein Spielgeräteschuppen für die Kleinsten.

Hierfür konnte Janin Matalewski, Leiterin der Kindertagesstätte mehrere Firmen akquirieren. So konnte der lang ersehnte Holzschuppen errichtet und die Stangen für die Sonnensegel betoniert werden. „Auf diesem Wege möchte wir uns bei der Firma Frischbeton Brandenburg für die kostenlose Bereitstellung des Betons, mit welchem wir die Bodenplatte fertigen konnten, bei der MOGAT Werke GmbH in Seefeld für die kostenlose Bereitstellung der Schweißbahnen für das Dach des Schuppens und der Firma WEGO Systembaustoffe Brandenburg für die kostenlose Bereitstellung von Estrichbeton für die Errichtung der Sonnensegelstangen und für die vielfältige bauliche Unterstützung bei diesem Projekt recht herzlich bedanken. Ebenso möchten wir uns bei den vielen helfenden Händen zweier Väter und den Kollegen nebst ihren Partnern bedanken. Ohne sie hätten wir das so schnell nicht geschafft. Alle waren maßgeblich daran beteiligt, dass wir unseren Krippenspielplatz verschönern konnten“, bedankt sich Kita Leiterin Janin Matalewski im Namen der Kinder und Erzieher der Kita „Wasserhüpfer“.

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news-23 Wed, 18 Aug 2021 16:52:00 +0200 Eine Woche im Hochwassergebiet /aktuell/presse-service/meldung/eine-woche-im-hochwassergebiet.html Am 6. August entsendete der DRK Kreisverband Brandenburg an der Havel sein erstes Team ins Hochwassergebiet nach Rheinland-Pfalz, um bei der Logistik vor Ort zu unterstützen.

Auf der 600 km langen Anfahrt machten sich die beiden bereits die ersten Gedanken, was wohl auf sie zu kommt. Nach der Ankunft in Koblenz bezogen sie ihre Unterkunft und waren überwältigt davon, was das DRK bereits alles aufgefahren hat. LKW´s, Unimogs, Stapler, Notstromer so groß wie Container und vieles mehr. 

Ihre erste Aufgabe: Be- und Entladen von LKW´s mithilfe von Staplern.

In den folgenden Tagen unterstützten Steven Grabow und Alexander Willing das Elektriker-Team. Sie betankten Notstromaggregate in den Gebieten, die noch sehr unzugänglich sind, hielten sie durchgängig am Laufen und reparierten sie bei Störungen. „Wir haben mit Quads die kleinen Notstromaggregate auf den Weinbergen mit Benzin versorgt, da dort stellenweise kein anderes Fahrzeug hinkommt“, berichtet Steven Grabow.

Des Weiteren bauten unsere beiden Einsatzkräfte gemeinsam mit Helfern und Mitarbeitern des Generalsekretariats des DRK ein mobiles Klärwerk auf, wo schon nach 4 Tagen die Basis stand. (6 große Tanks mit ca. 90.000 L Fassungsvermögen pro Tank und 3 kleine) 

„Wenn Menschen Hilfe benötigt haben, egal was es auch war, haben wir geholfen. Wir haben mit dem Quad Menschen mit Benzin versorgt, die zum Beispiel mit ihren eigenen Trennschleifern und Notstromern die Geländer der Ahr kleingesägt haben. Oder die Leute, die die Reifen repariert haben, mit Essen versorgt. Jeder Tag begann morgens um 8.00 Uhr und endete meist nicht vor 23.00 Uhr“, beschreibt Alexander Willing die Aufgaben vor Ort.

„Die Zeit verging wie im Flug und die Bilder kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Es gibt noch jede Menge zu tun vor Ort“, fasst Steven Grabow zusammen.

Auch in dieser Woche sind wieder zwei ehrenamtliche Einsatzkräfte auf dem DRK Kreisverband Brandenburg an der Havel e.V. ins Hochwassergebiet gefahren, um weiter zu helfen. Und auch für die kommenden Wochen sind schon Einsatzkräfte fest eingeplant.

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news-24 Fri, 06 Aug 2021 16:55:00 +0200 DRK Brandenburg an der Havel entsendet Team ins Hochwassergebiet nach Rheinland-Pfalz /aktuell/presse-service/meldung/drk-brandenburg-an-der-havel-entsendet-team-ins-hochwassergebiet-nach-rheinland-pfalz.html Nach den heftigen Unwettern und Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz wurden bundesweit zahlreiche Einsatzkräfte abgefragt.

Gestern Abend informierte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Brandenburg an der Havel Steffen Orlowsky zwei unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte über ihren Einsatz im Hochwassergebiet. Steven Grabow und Alexander Willing werden die nächsten sieben Tage bei der Logistik vor Ort unterstützen. Unter anderem werden sie bei der „Verpflegungsstelle 10.000“, die täglich 10.000 Essen in den Krisengebieten verteilt, mitwirken.

„Die Sicherheit der Kameraden hat oberste Priorität und dafür muss alles getan werden. Unsere beiden Einsatzkräfte machen sich in diesem Moment hochmotiviert, den Menschen vor Ort helfen zu können, auf den Weg nach Koblenz“, berichtet Vorstand Andreas Griebel bei der heutigen Entsendung der Kameraden. Weiterhin betont Griebel: „Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Familien und Arbeitgeber, die den Einsatz unserer ehrenamtlichen Kräfte überhaupt möglich machen.“

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news-25 Mon, 02 Aug 2021 16:56:00 +0200 Familientag im Impfzentrum Brandenburg an der Havel /aktuell/presse-service/meldung/familientag-im-impfzentrum-brandenburg-an-der-havel.html Das Impfzentrum Brandenburg an der Havel veranstaltet am Mittwoch, 4. August 2021 eine Sonderimpfaktion für Familien. An diesem Tag kann jeder ohne Termin vorbeikommen und sich impfen lassen.

Vor Ort werden Johnson & Johnson, Moderna sowie Biontech / Pfizer für Erwachsene angeboten. Weiterhin haben alle ab dem 12. Lebensjahr die Möglichkeit sich mit Biontech / Pfizer ab 13.00 Uhr, der ab zwölf Jahren zugelassen ist, gegen Corona impfen zu lassen.

Für die Impfung der Jugendlichen steht die erfahrenen Kinderärztin Kristina Penkawa bereit. „Die Impfung ist wichtig um die Gesundheit der Kinder im kommenden Schuljahr zu gewährleisten. Gerne kläre ich Sie vor Ort über all Ihre Fragen auf.“, berichtet die Kinderärztin. Die Kinder und Jugendlichen werden nur im Beisein der Eltern geimpft.

Benötigt werden nur der Personalausweis, die Gesundheitskarte und der Impfpass. Im Anschluss an die Impfung erhält jeder den Code für den digitalen Impfnachweis.  

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news-26 Mon, 26 Jul 2021 16:56:00 +0200 Ruhestand für Laila: Erfolgreiche Spürnase hört nun auf! /aktuell/presse-service/meldung/ruhestand-fuer-laila-erfolgreiche-spuernase-hoert-nun-auf.html Laila hat den richtigen Riecher. Im wahrsten Sinne, denn die Australian Shepherd-Dame ist ein so genannter „Mantrailer“. Will heißen, als Rettungshund des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sucht sie nach vermissten Personen, verfolgt den Geruch der Menschen. Beziehungsweise tat dies jahrelang. Denn ihr Herrchen und Hundeführer Andreas Jugel schickt die erfolgreiche Spürnase nun in den wohlverdienten Ruhestand.

Hunderte Einsätze hat Laila in ihrer sechsjährigen Laufbahn gehabt. Mit fünf Jahren fing sie an, war dann mit ihrem Herrchen in ganz Brandenburg unterwegs. „Sie war anfangs einer der einzigen Mantrailer. Wir sind quer durchs Land gefahren“, berichtet Andreas Jugel, der die Rettungshundestaffel des DRK Brandenburg an der Havel leitet.

 

Laila ist seine eigene Hündin – und als Australian Shepherd eine Rasse, die sehr ausdauernd und lebhaft ist. „Jemand sagte, sie braucht Nasenarbeit, damit sie ausgelastet ist“, erzählt ihr Hundeführer. Also bildete er sie aus und stellte rasch fest: „Sie macht sich gut im Mantrailing, hatte Spaß an der Arbeit und gefunden, was man ihr vorgegeben hat“.

Wird jemand als vermisst gemeldet, kriegt die Hündin einen Geruchsartikel der entsprechenden Person vorgelegt. „Dann muss man ihr sagen, wo die zuletzt gesehen wurden. Ab da ging es los, sie verfolgte nur noch den Geruch der vermissten Person“, so Andreas Jugel.

 

Das machte Laila so gut, dass die Polizei ganz gezielt nach ihr fragte. Weil die eigenen Spürhunde häufig nicht schafften, was die Hündin konnte. Die genauen Zahlen kennt ihr Ausbilder nicht, aber um die 50 Personen könnte sie aufgespürt haben, denkt er.

„Der spektakulärste Einsatz war wohl der Pilzsammler, den sie mitten in der Nacht gefunden hat“, erinnert er sich. Um 14 Uhr ist dieser los gelaufen und irgendwann im tiefsten Wald umgeknickt.

 

Alle Versuche der Polizei und Feuerwehr, den Mann zu finden, scheiterten. Und das, obwohl er das Blaulicht in weiter Ferne immer wieder sah. „Irgendwann wurde es dunkel und seine Hoffnung schwand langsam“, so Andreas Jugel. „Wenn du an nichts mehr glaubst, dann kommt ein Hund auf dich zu...“

„Er war so überglücklich, wollte meinen Hund unbedingt noch einmal sehen, hatte Tränen in den Augen“, schildert das stolze Herrchen und sagt: „Genau dafür macht man das.“ Und weiter: „Man merkt, dass man gebraucht wird.“

 

Jetzt jedoch hat Andreas Jugel festgestellt, dass Laila genug getan hat. Er sieht ihr an, dass ihr manches durchaus schwerer fällt. „Sie ist mein Familienhund und hat das Alter, aufzuhören“, sagt er. Anfang der Woche hat er seine Hündin daher in den Ruhestand geschickt.

 

Realisiert hat sie es noch nicht, gibt er zu. „Wenn ich meine Einsatzsachen anziehe, steht sie erwartungsvoll vor mir.“ Nun jedoch soll Laila entscheiden können, wie sie sich in ihren letzten – hoffentlich noch vielen – Lebensjahren austobt oder auch entspannt.

 

Der Mantrailer-Nachwuchs ist aber auch schon im gemeinsamen Haushalt aufgenommen. Andreas Jugel bildet nun Hündin Honey, ebenfalls ein Australian Shepherd, aus. Gemeinsam mit Flächensuchhund Neele, Hündin von Frau Janine, ist damit ein Rettungshunde-Dreamteam des DRK bei einer Familie versammelt.

 

Text: Antje Preuschoff (Meetingpoint)

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news-27 Thu, 22 Jul 2021 16:57:00 +0200 Brandenburg entsendet Katastrophenschutzeinheiten in Hochwassergebiete /aktuell/presse-service/meldung/brandenburg-entsendet-katastrophenschutzeinheiten-in-hochwassergebiete.html Brandenburg verstärkt seinen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. Insgesamt verlegen mehr als 300 Einsatzkräfte in den Sammelraum am Nürburgring, um von dort aus in den kommenden Tagen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu unterstützen.

Das Brandenburger Einsatzkontingent besteht aus einer Brandschutzeinheit und zwei Medizinischen Task Force.

Die KatS – Landkreis Potsdam-Mittelmark ist mit 28 Fahrzeugen und 125 Einsatzkräften bereits gestern von Beelitz-Heilstätten aus in das Einsatzgebiet gefahren. Aufgaben im Einsatz werden Menschenrettung und -bergung, Wasserförderung, Stromerzeugung und Beleuchtung sein.

Die Medizinische Task Force 17 (aus dem Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Potsdam-Mittelmark und Mein Brandenburg an der Havel) und die Medizinische Task Force 18 (aus dem Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Dahme-Spreewald und Cottbus) werden am Sonntagmorgen in den Einsatz starten. Beide Einheiten zusammen stellen über 50 Einsatzfahrzeuge und rund 200 Einsatzkräfte. Zu den Aufgaben gehören die Einsatzführung und die Behandlung und der Transport von Patienten. Zur MTF 18 gehören auch die Katastrophenschutz-Einheiten der Johanniter, die die Betreuung und Versorgung der Trupps unter anderem mit einer Feldküche übernimmt.

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